Love me when I’m gone
Stopover Singapore

Einen kleinen Eindruck Asiens bekam ich in den letzten 5 Tagen meiner Reise (die frueher waren, als von vielen gedacht ). So tauchte ich ab in die vollkommen andere Kultur, in einer sehr westlich gerichteten Stadt.
"Little India" war meine Wohngegend, von dort aus erkundete ich nach und nach diese super-saubere Stadt. Eine kulturelle Vielfalt vom Feinsten bot sich und so war "neben an " gleich das arabische Viertel mit einer Kuppel-Kirche und etwas weiter in Chinatown dann ein riesengroßen Buddah-Tempel. Auf meinem Rundgang in dem fuenfstoeckigen Gebaeude konnte ich in die Buddah-Welt versinken und mich von der detaillierten Vielfalt beeindrucken lassen.
Luxus war dann das Elerbnis im (besser gesagt auf) dem neuen Marina Bay Sands Hotel. der 340m lange "Skypark" hat einen Swimmingpool mit 150m laenge und wunderbare Liegen unter Palmen....das ganze auf dem Dach - so eine Dachterrasse haette ich echt gerne!. Mit Blick auf die Stadt laesst es sich gut schwimmen und vor allem auch denn Sonnenuntergang geniessen.  Ein Link um einen kleinen Eindurck des Gebaeudes zu erhalten:

http://static.rp-online.de/layout/showbilder/51766-Marina%20Bay%20Sands%20Overview.jpg

Alle Bilder und weitere Geschichten gibt es dann zu Hause Denn meine Reise begann am 28. Juni und endete auch am 28. Juni.
Nach genau 365 Tagen stand ich vor der Haustuer und zum Entsetzen aller bin ich "schon" wieder zu Hause.
"Was machst denn du schon hier????" ist wohl nicht so passend, wenn man aber bedenkt, dass niemand von der Heimkehr wusste, dann ist das doch berechtigt.
Fotoabend gibt es dann einmal, wenn das Wetter nicht so gut ist, denn dann kann ich am PC die tausenden Bilder aussortieren.

3.7.10 12:54


Was ist besser...Sandwich-Queen, Deepfry-Champion, Service-Boss oder Anrichte-Heroe? Was auch immer, die Arbeitswelt Melbourns hat mich voll im Griff. Alles dreht sich rund ums Essen und Kundenservice, auf Sandwich-Basis und gehobenere Kueche.
Zwischendurch gibt es das ein oder andere Erlebnis, was meinen Arbeitsalltag eine Abwechslung gibt. Ein Tagestrip zur Mornington Peninsula und Cape Shanck war das eine, AFL das andere.
Gluecklicherweise hatte unsere liebe Queen vergangenen Montag Geburtstag und so war hier Feiertag angesagt Passte natuerlich perfekt, denn so konnte ich ohne Wenn und Aber um 4.30 morgens das WM-Spiel Deutschland-Australien anschauen.
So begann mein Tag sportlich (zumindest beim Sport zuschauen vom Sofa aus ) und ging auch so weiter. Im riessigen MCG (Melbourne Cricket Ground) verfolgete ich ein Spiel der AFL (Australian Football League) Melbourne vs Collingwood. Zu meinem Glueck hatte ich einen Platz neben einem "real aussi" der nicht tief-australischer haette sein koennen. Ein Spiel sollte man gesehen haben, er ist aber das Icing auf dem Kuchen. Somit war das Spiel um vieles unterhaltsamer fuer mich. Ohnehin machten 67.500 Zuschauer aber eine ganz gute Stimmung in der Bude.

Neuigkeiten zwecks meiner Bleibe gibt es auch. Vergangene Woche zog ich um, in eine weniger angesehen Wohngegend - egal! Dafuer lebe ich nun bei meinem Arbeitskollegen mit 3 Mauriten...Mauritianer...Maurituten...Mauren...wie auch immer Mauritius-Bewohner zusammen, was viel Spass und irgendwann dann auch gratis-Urlaub auf Mauritius mit sich bringt

Soviel mal derzeit. Meine Australienzeit neigt sich ja nun langsam aber sicher dem Ende zu. Wer weiss, was neben der Arbeit noch alles auf mich wartet.

Herzlichste Gruesse

19.6.10 15:05


Fuerstliche Melbourne News

frischgebadetes Newsupdate steht nun an. Mein Leben in Neuseeland endete fuerstlich, ebenso begann meine Zeit in Melbourne.

Das Leben aus dem Reissverschluss hat momentan Pause. Grund dafuer ist wie von meinem Finanzmanager schon vor laengerer Zeit mitgeteilt: der Teil meines Work and holiday trips ist nun auf Work beschraenkt, denn holidays hatte ich ausreichend.
Zwei Tage war ich auf Arbeitssuche, habe tasuende Kilometer zu Fuss zurueck glegt (etwas...wirklich nur ein wenig uebertrieben!) und immer das gleiche gehoert: Sorry my love/darling/sweety, but not for this short time. We are looking for someone longer.
Das heisst so viel wie: Fuer diese kurze Zeit bekomme ich keine Arbeit, ich muesste mindestens 3 Monate bleiben. Aber nein, das geht ja nicht...nun schon mit der Tatsache des "Zwangsurlaubs" abgefunden (ist ja nun auch nicht gar so schlimm) schlenderte ich durch die Stadt und fragte spontan in 2 Bars/Cafes/Kneipen...was auch immer. Auch von diesen hoerte ich den altbekannten Satz, zudem wollten beide Arbeiter mit Berufserfahrung.
Doch dann kam genau von diesen 2 Lokalen der Anruf: Wir wollen dich doch und das am besten gleich und sofort. So startete ich bereits am gleichen Tag (was Mittwoch war) in der "Bar Humbug" meine Karriere als Tellerwaescher, oder auch unterhaltsame Spuelmaschine, wie auch immer man es nennen moechte. Kuechenhilfe mit Erfahrung?!...sie waren erstaunt, wie ich das meisterte und sagten am gleichen Tag: Wie schade, dass du nur so kurz hier bist....falls du wieder nach Melbourne kommen solltest, du hast einen Job hier sicher. Dabei frage ich mich: Wieviel Erfahrung braucht man zum Geschirrspuelen?!
Des weiteren startete ich den Job in einer Sandwichbar...die waren noch mehr von den Socken, wie schnell ich lernte und waren noch mehr baff. Wie auch immer...keine Frage auch dort kann ich meine Stelle wahrnehmen, trotz mehr als ausreichend Konkurrenz (20 Probearbeiten allein letzte Woche!). Da frag ich mich doch wirklich, wie dumm sich manche Menschen anstellen koennen :-P
Wunderbar finde ich die Tatsache, dass ich bereits jetzt schon meine Stunden aussuchen kann wie ich moecht, denn sie wollen auf jeden Fall dass ich arbeite. Super Start wuerde ich sagen.
Zudem ich dank Bar Humbug nun zum Feinschmecker werde, denn Feierabendbier(e) und Essen ist inkusive, was festlich ist.
Gnocchi mit Ente ist kein Verhaeltnis zu 5 min Instant-Noodles...
Nicht nur mein Essen wurde fuerstlich, auch meine Unterkunft. Wie ich mittlerweile weis, lebe ich in der Angesehen Ecke Melbourns....Volltreffer, der mehr als gluecklich war!

Hoffe nur dass diese Gluecksstraehne anhaelt. 

4.6.10 11:17


Back to Melbourne

Fast haette es doch noch einmal ein Zeichen aus Neuseeland gegeben, denn am Flughafen sah es nicht so aus, als ob ich fliege. Beim Einchecken teilte mir der nette Mitarbeiter von AIr New Zealand mit, dass ich keine Buchung habe und nicht auf der Maschine bin. Ein schlechter Scherz dachte ich!
Eine Stunde wunderschoene Warteschleifen mit Unterhaltungsmusik wurden von kurzen Gespraechen unterbrochen und so hab ich es doch noch gemeistert in den Flieger zu steigen, was ich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht dachte.
Zudem stieg der Ich-koche-gleich-ueber-Pegel, denn diese nette Dame des Reisebueros haette mir fast auch das zweite Ticket verhauen...eins ist wohl ausreichend! So habe ich beschlossen nun mal Dampf in die Bude zu lassen, das nur nebenbei.
In Melbourne angekommen, lief dann alles wie am Schnuerchen. In einem Apartment neben dem Botanischen Garten habe ich ein schoenes Zimmer gefunden. Nun muss nur noch das mit der Arbeit klappen. Dann ist alles perfekt

Herzlichste Gruesse aus Melbourne

31.5.10 04:55


Ade Idefix und hallo Kermit :)

Innerhalb von nur zwei Tagen war unser kleiner Weisser verkauft und die restlichen Tage sind eingelaeutet. Mit einem Mietauto (Toyota Vitz) wurde das Nordland von Auckland dann erkundet. Verglichen zu unserm Schaetzchen zuvor fuhr sich dieses nun wie auf Wolken, war wirklich schoen. Und wir hatten in kurzer Zeit auch einige Kilometer zurueck zu legen. Abbey Caves waren der erste Stopp...Da es aber den ganzen Tag regnete war alles rutschig und dezimeterhohes Wasser machte es zu gefaehrlich fuer uns (wir sind Maedchen, wir duerfen das sagen!). Gleuhwuermchen habe ich aber trotzdem gesehen . Die Paris Hilton der Wasserfaelle Neuseelands (Whangarei Falls) waren dann als naechstes Programm gefolgt von dem natural rock pool in Matapouri, dessen Weg sehr cool war - ein Julia-liebt-es-style....alles andere als geteert. Durch eine schmale schraege Felsspalte ging es entlang uber Felsen entlang der Kueste, nicht immer ganz ungefaehrllich (hier legte ich eine Muffin-Pause ein, denn ich war Fahrer und der Weg war kein great walk, somit kein Bier). Eine ca 500m lange Bucht hatten wir dann ganz fuer uns alleine zum schlafen, so bin ich am Morgen joggen und schwimmen gegangen.

Cape Reinga war fuer uns eher ein Cape RAINga - es regnete mal wieder. End-of-the-world feeling....ja gut, es war ein sehr gut ausgebautes Ende der Welt! Schoen war es aber trotzdem. Meine Flaschenpost habe ich weggeschickt, wird aber von keinem gelesen werden - sie erreichte nicht einmal das Wasser ...naja, vielleicht kommt mal ein starker Wind und holt sie aus dem Gebuesch. Riesige Sandduenen breiteten sich entlang der Kueste aus, am meistes Spass hatte ich aber auf dem 90-Mile-Beach. WOOOOOOOW...was so besonders war: Er war mit dem Auto befahrbar, ich hatte also meine Freude 

Die letzten Tage darf ich nun ein Luxus geniessen, den ich auf meiner Reise noch NIE hatte: EINGENES ZIMMER und sogar ein EIGENES BAD! Bei Buchmanns (Verwandten von meinen Nachbarn, den Schweizers) wurden Kerstin und ich superlieb aufgenommen und leben wie Qeens. Standards wie an einem Tisch zu essen wurden sehr geschaetzt. Backpackerleben Neuseeland hat ein Ende, ein sehr schoenes!
Hier laesst es sich natuerlich gut aushalten. So ist es schon schade, dass der Flug so bald geht...naemlich am 29.06. (vor allem, wenn man wieder nicht weis, was einen erwartet)

Ein letztes Mal allerliebste Gruesse aus dem Naturparadies Neuseeland. Das naechste Lebenszeichen wird es wieder aus Australien geben

25.5.10 11:45


Info :)

Ganze drei blogs Sind " aktuell" denn ich habe sie vorgeschrieben und konnte sie erst jetzt online stellen. Gibt also einen kleinen Haufen Von neuigkeiten herzlichste gruesse aus Auckland...der countdown laeuft. Nur noch 9 tage bis zum abflug!
20.5.10 00:34


Auto Unser im himmel...

Was soll ich sagen... Zum Glueck Sind wir in der stadt, was gleichzeitig aber auch besch--eiden ist. So nun zu den fakten Gestern morgen starteten wir und nach 10 min stieg uns ein seltsamer Duft in die Nase. Ich fuhr links ran. Weisser rauch, auch diesmal nicht wegen der Papstwahl, denn der dampf kam aus unserer Motorhaube... Das zum Thema glucklich in der Stadt zu sein. Nach selbstdiagnose und vergeblichen mcGuiver-Versuchen fuellten wir Unser kuehlwasser auf und fuhren zum naechsten Mechaniker der fuer $50 eine Leitung auswechselte. Supiii! Ok... Das schlechte nun: in der Stadt gibt man mehr Geld aus, als man moechte...2 stunden parken kosteten uns allerdings mehr als je zuvor, namlich 200$. Als ich zu Idefix zurueck wollte, stellte ich fest, dass dieser eine Spritztour ohne uns unternommen hatte... Das war weniger lustig. So bekamen wir  aber das innere eines schoenen BMW zu sehen, denn ein netter Asiate ( der bis auf sein aussehen alles andere als asiatisch war, denn er konnte englisch und hatte geschmack wie man bei der autowahl sieht) gab uns einen lift zum abholplatz. Gluecklicherweise wusste er wo das ist, denn ein freund wurde die woche zuvor abgeschleppt :D So bekamen wir unsern kleinen flitzer wieder zurueck. 
20.5.10 00:29


Northisland adventures part 2

Bevor wir mit dem Roadtrip starteten, genossen wir noch eine Segeltour auf dem Lake Taupo. Dank der Off-season waren wir 5 + Skipper auf dem Boot, was sehr gemuetlich und entspannend war.  Dann hiess es ab an die Ostkueste, durch saftgruene Weidelandschaft und der typischen Vorstellung Neuseelands. Ganz zufaellig haben wir Neuseelands "sheep dog championship 2010" mitbekommen.  Herrliche Strecken fuehrten uns zum Eastcape, wo wir erste Menschen auf der Welt in den Tag starteten, denn hier erreicht die Sonne den Erdboden als erstes. Bei einer Lunchpause am Strand, kam ich in Kobtakt mit Cliff, einem Kiwi mit Mobilem Kaffeestand. Ein sehr sympathischer 60er, der eine heisse Schokolade ausgab und eine nette Unterhaltung. Doch wir waren auf dem Weg nach Rotorua, dem Tor zur Hoelle. Mit einem Bein war ich schon in der Hoelle, denn ich bin bei einer Foto-Mission bis zum Knoechel im Matsch versunken. Der Kuirau Park eroeffnete uns dann einblicke in die well known dynamic thermal world Rotoruas. Weisser Rauch, Schwefelgeruch, blubbernde Schlammloecher und kochendes Wasser liessen uns mitten in der Stadt in eine andere Welt abtauchen- fast , denn ( wie im Reisefuehrer beschrieben) war hier nix mit schwimmen obwohl wir mit Bikini bewaffnet waren. Der kam aber dann zum Einsatz, als wir etwas suedlich im natuerlichen Thermalsee geschwommen Sind. Riesenbadewanne un natuerlichem Gruen vor einem Berg. Der 1. See mit Fussbodenheizung. Etwas weiter gab es einen Bach mit kleinem Wasserfall, Idylle und badewannentemperatur.  Die gab es auch am Hot Beach, bei dem man den eigenen SPA Bereich graben kann um genuesslich zu relaxen. Ganz einfach gesagt: Man buddelt sich ein Loch am Strand, heisses Grundwasser fliesst ein und man hat SPA mit Meerblick sowie regelmaessige Abkuehlung mit jeder Welle. Was will man mehr?! Neuseeland ist unglaubliche beeindruckend und bietet so viel auf kleinem Raum. Erlebnisse, die einmalig Sind, etwas strange aber immer wunderbar. Strassen entlang super Kuestenstreifen, beeindruckende Farbspiele Von Seen und Fluessen, gruenes Weideland und alles in Allen eine einmalige Natur.   
20.5.10 00:27


Northern island experience...

Mit leerem Tank aber voller Erwartungen und Vorfreude gings mit der Faehre auf nach Wellington, der Hautstadt. Die Fahrzeit wurde durch Chris, einem netten Kiwi, sehr verkuertzt - er war unser persoenlicher Tourguid. Was bei einer wundervollen Strecke das Sahnehaeubchen machte. Der Start auf die Nordinsel also schonmal super.  In der Stadt selbst hielten wir uns aber nicht lange auf, denn dafuer sind wir nicht nach Neuseeland. Abenteuer warteten Gerade bei einer Lunchpause kam ich mit einer Frau ins Gespraech,  welche ihre Tochter von der Schule abholte und uns dann zur Freude der Kinder auf einen Kaffee nach Hause einlud. So bekamen wir einen Eindruck in das Leben von Maoris.   Eine super-duper-mega-geniale Wanderung wartete dann auf uns. SPITZE sag ich nur, Tongariro Crossing der passende Name dazu. Rund 18 km voller Abwechslung hatten wir vor uns. Gestartet in dichtem Wald, entlang eines plaetschernden Bach,  nach steilem Aufstieg hinauf in Buschlandschaft mit unglaublicher Aussicht. Durch Schwefelgeruch wurde klar, man befindet sich auf vulkanischem Gelaende. So war nicht nur die Sicht atemberaubend. Der aufsteigende weisse Rauch bedeutete auch nicht die Wahl eines neuen Papstes Durch den Central Crater fuehrte unser Weg vorbei an einem erkalteten Lavafluss. Drei kleine giftgruene Seen leuchteten in einer (mal wieder) spektakulaeren Farbe und waren bei dem wirklich schweren Aufstieg ueber 500 m losem Geroell ( auch devils stairs genannt - nicht grundlos!!!) immer wieder ein netter Anblick. Auf 1886 m war mit dem Red Crater auch der Hoehepunkt erreicht. Bessere Zeiten, in Englisch BEttER times waren dann angesagt, denn ich habe die Angewohnheit bei jeder Wanderung ein Bierchen zu zischen... Das hatte ich auch redlixh verdient Der abstieg war dann umso leichter und fuehrte durch eine kahle felsige "Mondlandschaft". Nette Kiwis haben uns dann mit zum Carpark zurueck genommen.  Im Nachhinein ist uns aufgefallen, dass wir " falsch herum" begonnen haben. So mussten wir 400 Hoehenmetet mehr zurueck legen. Gut fuer die Figur
20.5.10 00:25


Am schoensten Ende der Welt...

Aoteaora - dem Land der weissen Wolken, wie die Maoris sagen. Schneebedeckte Gipfel wie in den Alpen, Regenwaelder wie im Amazonas, die Halbwueste Nevadas und bezaubernde Kuestenstreifen - das hoert sich doch vielversprechend an und nach viel Abwechslung und Erlebnissen. Genau das ist Neuseeland auch, wenn es das Wetter zulaesst. Seit nun schon mehr als einem Monat dasrf ich diese Umgebung geniessen. Entlang der wilden Westkueste gings dem Sueden entgegen. Zu heiss her geht es nicht, das herbstliche Wetter und Glaetscher-Erlebnisse kuehlen uns ab. Wirklich erfrischend war Planschen eines Morgens im See, viel COOLER aber war das Schwimmen im Glaetscherwasser. OHA, da soll nochmal einer sagen, ich sei ein Warmduscher. So haben wir uns schon ein Actimel im Enikaufskorb gespart - doppelt gut. Viele Actimels (?!) haetten wir aber kaufen koennen, haetten wir ein Erlebnis in Wanaka nicht mitgemacht..denn Skydive war nciht gerade guenstig. Ja genau, richtig gelesen! Wir haben uns aus 15000 ft aus dem Flugzeig gestuerzt und rasten mit 200 sachen dem Erdboden entgegen. 60 Sekunden bis der Fallschirm sich oeffnete..>WOW! Das Beste an allem ist die Wetterfee an unserer Seite. Der 1. Tag unserer Reise ohne einen weissen Fleck am Himmel (auch genannt Wolke), wie gemacht also fuer einen Fallschirmsprung. Auch in Milford Sound, der Wunderwelt Neuseelands, hatten wir die Magie der Wetterfrau mit uns. Sehr spontan buchten wir eine Bootstour durch die Fjordlandschaft - trotz schlechten Wetters. Aber die Wetterprognose fuer den Folgetag waren nicht besser. Wie durch Zauberhand oeffnete sich die dichte Wolkendecke mit dem Besteigen des Bootes und schloss sich wieder, als wir das Festland betraten. Ohne unsere Wetterfee sind wir dann weiter gefahren, denn ab da hat es nur einmal geregnet und das den ganzen Tag. Statt dem Keppler Track sind wir im Schlafsac Auto gefahren (nach 2 Tagen warten) denn die Wolkenfront war zu dicht.

Ein Fjordlandtramper hat eines Tages diese Verse verfasst:

It rained and it rained and rained and rained
The average fall was well maintained
And when the tracks were simply bogs
It started raining cats and dogs

After a drough of half an hour
We had a most refreshing shower
And then the most curious thing of all
A gentle rain began to fall

Next day was also fairly dry
Save for a deluge from the sky
Which wetted the party to the skin
And after that the rain set in

 Ein Hohelied des Regens, das ich wirklich miterleben durfte!
Folgende Tage waren weniger vielversprechend - "Autodepression" als neue Krankheit stand kurz vor der Tuer. Jedoch gluecklicherweise haben wir rechtzeitig wieder gutes Wetter gehabt.

Der hoechste Berg Neuseelands wollte sich bisher nicht preisgeben. Ein Wolkenschleier umgab ihn staendig. Hier kann man an einem Tag vier Jahreszeiten erleben. So hatte ich den Tag mit T-shirtwetter und strahlendem Sonnenschein begonnen, gefolgt von Bindfadenregen und anschliessendem Wind, der uns mit 60 km/h um die Ohren pfiff. Das war auch die erste Nacht seit langem, in der ich in den Schlaf gewogen wurde (am schoenen Lake Tekapo)

Nun gehts ab mit der Faehre auf die Nordinsel um dort die restlichen Tage bis zum 29. Mai zu verbringen.

3.5.10 02:43


New Zealand let the adventure begin

Mit idefix, dem kleinen gekauften Flitzer starteten auch die abenteuer. In dem land, in dem auf einen einwohner 20 schafe kommen gefaellt es mir tierisch gut. Wenn aber ein paar hundert schafe zur gleichen zeit in die selbe richtung wollen wie wir, dann kann unser lieber idefix nicht wirklich flitzen. So standen wir in mitten einer schafherde schon am zweiten tag. der schaefer sagte:"schieb sie einfach auf die seite" ja der hat gut reden mit seinem bike! Kein wunder bei so vielen schafen dachte ich Mir, doch das gleiche spektakel gabs nun auch schon mit kuehen und ziegen. Weder lamm noch rind gab es zum abendessen, alle haben urberlebt. Neuseeland startete wie gesagt tierisch gut. Die ersten wanderungen haben wir an den nelson lakes gemacht. Das abenteuer startete fuer mich aber mit dem Abel Tasman track im norden der suedinsel. Mit sack und pack losgezogen um zu fuss nz zu erkunden. Zwei tage marschierte ich an einem wunderschoenen fleckchen erde, uebernachtete am strand und badete im sehr erfrischenden meer. Seit australien musste ich mich in vielem umgewoehnen. Schnurgerade strassen habe ich eingetauscht gegen serpentinen, kleid gegen thermo shirt, flip flops gegen wanderschuhe und skisocken, flachland gegen berg und tal fahrten. Bei meiner wanderung musste ich an dich denken,Manu, wie du mir von deiner bundeswehrzeit erzaehlt hast und dem marsch mit paar kilo gepaeck. Ein wenig habe ich mich so gefuehlt, denn zelt, kleidung,Essen und alles ueberlebenswichige hat auch gut gewicht zusammen gebracht. Doch mehr als ein langen weg und viel gepaeck hatten wir nicht gemeinsam. Zwei tagen mit jeweils ca sieben stunden laufen habe ich nun hinter mir und auch wieder vor Mir, denn das war nicht das letzte mal. Was noch ganz witzig war... Ich musste nicht auf das umschalten der ampel warten oder wie die bahnschranken den weg frei gaben,nein, ich musste warten bis ebbe war um meinem weg zu folgen. Nun gehts an der westkueste richtung sueden. Mehrere news dann naechstes mal liebe herbstliche gruesse, s'julchen
16.4.10 02:51


Zeit totschlagen am Flughafen....

Nach einem kurzen Statement von gestern nun ein aktueller Lagebericht.

Nach etlichen Stunden an verschiedenen Flughaefen bin ich nun wieder an einem :D und zwar in Auckland, wartend auf meinen Flug nach Christchurch. Fliegen ist ja schoen und gut, aber ich bin froh, wenn ich endlich angekommen bin. Meine Neuseeland-Abenteuer-Reise beginnt naemlich in Christchurch, mit der lieben Kerstin aus Freiburg. 

In den vergangenen Tagen habe ich mich von Perth, also dem westlichsten Teil von Australien ueber Sydney (mit wunderbaren 6 Stunden abhaengen am Flughafen) nach Auckland begeben. Mit dieser Stadt habe ich mich zwar angefreundet, da alles wie am Schnuerchen lief (im Gegenteil zu Sydney). Doch ich muss auch gestehen, Auckland ist nicht gerade eine Augenweite, deshalb bin ich sehr froh, weiter zu reisen um das richtige NZ zu erkunden. 

Auf Reisen ist man ja in einer ganz anderen Welt...deshalb habe ich auch erst sehr spaet gemerkt, warum viele Geschaefte geschlossen waren:

HAPPY EASTER!

2.4.10 20:56


 [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de