Love me when I’m gone
Neue Bilder aus Perth

Raus aus dem Hafen von Perth

 

Marry Xmas  

 

...auf diese kleine Insel

 

unglaublicher sonnenuntergang auf dem Schiff...im Hafen von Perth mit der Skyline vor uns!

 

...gibt es einen schoeneren Schlafplatz?! 

 

mit dem Sonnenaufgang gings den Fluss runter

 

sunrise um kurz nach 4 Uhr

 
*Online gestellt von Manu*
(Neue Fotos aus Jule's Album im StudiVZ)
29.12.09 12:22


Perth

Perth
Angekommen in der Hauptstadt Western Australias heisst es fuer mich erst einmal auf Arbeitssuche zu gehen.
In einem gemuetlichen Hostel haben wir eingecheckt und geniessen die letzte schwedisch-deutsche Woche Down Under.
Hier in Perth gibt es ein Gebäude, dass die schweden unbedingt erkunden mussten - somit auch ich. Ein Stueck Heimat in Blau-Gelb: IKEA. Normale Menschen gehen in Ikea um einzukaufen, wir gehen hin um zu essen. Und ich bin mir sicher, ein 1. Besuch im Ikea war fuer niemanden so spannend, interessant, lustig und informativ wie meiner.
Ich sag nur so viel...die schwedischen Woerter an manchen Plakaten machen ueberhaupt keinen Sinn...99% zumindest.

 Hier haben wir nun einmal etwas Ruhe und muessen nicht immer wieder die Zelte abbrechen. Die Zeit habe ich genutzt um meine bisherige Reise revue passieren zu lassen und Kilometer zu zaehlen. Eine gewaltige Summe ist dabei zu stande gekommen...

In meinen ersten 2 Monaten (mit Anne und Lena) teilte ich 7159 km.
in dem 3. Monat (mit Benni und Daniel) brachte ich ganze 2339 km auf die Strecke.
Monat 4 und 5 war mit den Schweden (Markus und Jonas) nicht zu toppen....Spitzenreiter mit 10519 km!

Zusammen ist das eine stolze Summe von 20017 km.

So koennte ich mehr als 589 mal zur Oma Lene fahren oder rund 286 mal zur Oma Hildegard. Die Strecke in unsere Hauptstadt Berlin koennte ich fast 14 mal in Angriff nehmen oder einfach 6 mal nach Madrid fahren und zurueck.
Ja auf dieser "Insel", die  26 mal groesser als Deutschland ist, kann man wirklich viel erleben.

Hier in Perth habe ich mich auf Arbeitssuche begeben, denn laut Management zu Hause wird es hoechste Zeit In dem Hostel habe ich eine Stelle fuer freie Unterkunft ergattert und bin nun Fraeulein Rezeptionistin und die gute Seele des Hauses Geld verdienen ist hier als Shorttermer eher schwer, aber ich werde nun Weihnachten und Neujahr hier verbringen und dann im Januar auf eine Farm gehen zum Arbeiten, wenn alles klappt.

Der Abschied von den Schweden ist mir sehr schwer gefallen...am Liebsten waehre ich mitgeflogen. Aber Markus sagte "give Perth a chance" und das habe ich gemacht - Zum Glueck! Die Arbeit im Hostel und die vielen Leute um mich herum haben es mir sehr einfach gemacht. 

Betzy....unsere liebe, liebe Betzy habe ich innerhalb von 30 Stunden auch verkauft. Dass es so schnell geht habe ich nie gedacht, denn in Perth wolle viele Backpacker ihr Auto loswerden und alle Blackboards sind nur voll davon. Deshalb war ich sehr gluecklich, dass ich einen neuen Besitzer gefunden habe. So bin ich nun ein richtiger Backpacker - nur ich und mein Backpack

Perth gefaellt mir ganz gut, obwohl es eine Grossstadt ist und ich das Reisen durchs Land eher mag. Aber die Menschen um mich machen es zu was ganz besonderem. Vor einigen Tagen kamen 2 Aussis ins Hostle um zu fragen, ob es einen freiwilligen gibt, der mit ihnen in den Steinbruch gehen will um sich abzuseilen. Wow, na klar, Julia ist dabei - aber ich musste arbeiten
Spaeter kam eine sms mit einer Einladung zum Nacht-Bushwalk und Rockslide. Komisches Gefuehl mitten in einer Dezembernacht im Bikini im Wasser zu stehen und ueber Steine zu rutschen. EINMALIG und nicht zu buchen. Am folgenden Tag sind wir dann auf in den Steinbruch und es war GENIAL. Ein irres gefuehl ueber die Kante zu gehen und es geht einfach nur senkrecht nach unten. In der Wand zu haengen, zu springen und sich runtergleiden zu lassen, amazing feeling!

20.12.09 07:05


Fotos online

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
*Online gestellt von Manu*
(Neue Fotos aus Jule's Album im StudiVZ)
28.11.09 16:43


Eins, zwei oder drei...

Ja...zu unserer Betzy gibt es mal wieder eine extra Geschichte. Man kann den Schluessel einmal im Auto vergessen, Anne, das kann passieren. Man kann ihn auch ein zweites Mal vergessen, so wie ich es in Broome tat.
Doch dass wir ein drittes Mal innerhalb von 144 Tagen in unser Auto einbrechen muessen, das hätte ich im Leben nicht fuer möglich gehalten :D
Es war der Tag 144 nach Abreise geschrieben...Julia wollte morgens aufs Klo, benötigte dafuer aber einen Schluessel zum Bad, der in ihrem Waschbeutel war. Gluecklicherweise war dieser im Auto und der dazugehörige Schluessel natuerlich auch.
Mittlerweile sind wir ja schon geuebt und so gelang es uns in Rekordzeit ins Auto einzubrechen. VIel Ausruestung hatten wir nicht, auch leider kein netter hilfsbereiter Australier. Aber eine sehr gering ausgestattete Camp Kitchen.
Mit etwas Grips, einer Schere, einem Löffel, Eimerhenkel und Hering vom Zelt gelang es uns, ins Innere von Betzy vorzudringen.
Operation erfolgreich - Patient (ueber)lebt.
Angst hatte ich nicht, aber in die Hosen gemacht hätte ich mir trotzdem fast :D
25.11.09 06:01


Alohaaa back von der Suedkueste!

Surfen stand bisher jedes Mal auf der "we wanna do list" aber irgendwie wollte es bisher nie klappen. In Geraldton wollten wir es dann endlich einmal wagen, aber das Ausleihen von Brettern war am WE etwas doof.So haben wir spontan beschlossen Boarden zu gehen. Jap genau...Snowboarden ohne Schnee, dafuer mit Sand und im Bikini. Wir sind ab in die Duenen, die nicht weit ausserhalb der Stadt waren und haben unsere Energie wirklich verbraucht. Weniger anstrengend war es fuer die Motorcross- und Quadfahrer, die ihren Spass dort hatten...am bequemsten hatten es die Geländewagen, die die Duenen hinauf und runterheitzten. Wir hatten schon einen heiden Spass, aber mit denen hätte ich alle gerne getauscht. Und ich konnte mich mit Papa und Manu dort spielen sehen...hätte der Golf doch nur 4wd :D Alle möglichen neuen Sportarten probiere ich hier aus, so auch Tennis, was ich vorher noch nie gespielt habe. Dank dem Wii-Training ist das auch nicht einmal so schlecht gelaufen. 3 verschiedene Autowerkstätten haben wir auch noch aufgesucht, denn unsere Betzy hat neue Schlappen bekommen. Die Einstellung der Vorderräder war nicht wie sie sollte und deshalb sind wir auf der Innenseite schon unterm Gummi gewesen. In Verbindung mit den heissen Strassen hätte das keine gute Verbingung gegeben. Am. 18.11. war dann ein Umschwung...ich habe zum ersten Mal seit Monaten lange Hosen anziehen muessen, denn das Wetter war sehr unangenehm. Wirklich wichtige Tatsache, die nach 3 Tagen aber wieder in "Normalität" von kurzer Kleidung umschwang. So konnten wir leider auch keine Seelöwen beobachten, denn es war zu stuermisch. Die Pinnnacle Dessert war somit auch sehr stuermisch aber so auch imposant. Zig Steinsäulen in ockerfarbener Landschaft erschienen wie aus dem Nichts. Bald schon sind wir suedlich von Perth angekommen und haben unsere Tour in der MArgarete River Region fortgesetzt. Bekannt fuer Wein und Bier sind hier einige Breweries aber noch viel mehr wineries. In einem Info-Center (Harvey) hatten wir eine sehr suesse Begegnung mit einem 9 Monate alten Känguru. Das war ein Gefuehl, ein Baby-Känguru auf dem Arm zu haben...ein Familienbild haben wir dann natuerlich auch machen muessen Auf dem grössten hölzernen Jetty (ich glaube dieser Erdhalbkugel) sind wir auch noch gegangen... blöderweise ist dieser aber gerade in Restauration und nur 200 m begehbar. Naja - wir waren dort :-P In der MArgarete River Region kann man nicht sein ohne eine Brauerei besichtigt zu haben oder beim Winzer gewesen zu sein. Wir haben 2 Brauereien ausgewählt. Die eine war sehr speziel...sehr klein und sehr abstrakt. Eins kann ich aber sagen...Bier mit Schokolade ist NICHT gut...jedes fuer sich ist ein genuss, doch niemals zusammenmixen! Highlites der Region waren (fuer mich natuerlich auch die Schokoladenfabrik) Lake Cave, der Gloucester Tree, der Tree Top Walk und die Natural Bridge-Gegend in Albany. Es gibt einige Caves hier, doch dieses ist das einzig noch feuchte und sich verändernde Cave. Eine sehr beeindruckende Fuehrung haben wir durch die Höhle mit dem See gemacht wo wir mit etwas Phantasie die Skyline New Yorks sehen konnte, Die Säulen der Akropolis, March und Homer Simpson beim TV schauen oder Kängurus, Kamele und Enten. Auch ein Drache und ein lachendes Gesicht konnte man erkennen. Unser Guide hatte ein paar Geschichten auf lager und die Tour war ein voller Erfolg, mit dem Lichtspiel doppelt. Ohje...der Gloucester Tree...das war ein Erlebnis! In Deutschland hätte es sowas nicht gegeben...denn es gibt keine so hohen Bäume :-P. Nein...wir wollten hoch hinaus, genau genommen 61 Meter. In einer Spirale fuehrten Eisenstangen, die in den Baum gerammt wurden, bis an die Spitze des Riesen. Ohne Sicherung gings dann ab auf die runden Eisen, die nicht den grössten Durchmesser hatten. Die Lebensversicherung war die eigene Körperkraft und sicheres Auftreten. Der Zaun an der Aussenseite wuerde beim fallen nicht viel bewirken - ich falle nicht horizontal :D.....das Gefuehl on Top nach vertikalen passagen und einigen Runden war dafuer aber umso beeindruckender und atemberaubend! Der Tree Top Walk fuehre uns hingegen "nur" auf 41 m Höhe und war ein gesicherter Weg mit Geländer links und rechts - quasi deutsche Verhältnisse. Nichts im Vergleich zu dem Erlebnis vom Vortag. Die Bäume sind aber trotzdem irre und durch manche konnte man, zurueck am Boden angekommen, sogar durchlaufen. In Albany gibt es ein sehr rauen Kuestenstreifen, der das Wasser an den Felsen in die Höhe spritzen lässt. An diesen Stellen erkännt man die Kraft, die in dem tiefen Blau in der Ferne steckt. AN der Natural Bridge konnten wir die Natur geniessen und haben den halben Tag damit verbracht, uns von der Gewalt des Meeres beeindrucken zu lassen. "Biwag-TV" in Schland ist das Lagerfeuer, unser Natural-TV war dieser Platz. Ach...einen blue-tounge-lizzard haben wir noch gesehene...den selben, wie es auf den Bierflaschen gibt!
25.11.09 05:53


Sign of life

Ja -  ich bin noch am Leben :D
Lange her, seit dem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Wie man merkt, es gibt doch nicht so viele Mc Donalds hier in Western Australia. Das Uploaden von Bildern hat mir auch etwas Schwierigkewiten bereitet, aber ich versuche es immer wieder...vielleicht klappt es irgendwann einmal. Australien ist bekannt fuer ein heisses Klima und ein vielfältiges Artenreichtum - Das muss ich also nicht erläutern. Doch in letzter Zeit haben wir eine Spezies ganz besonders oft gesehen - Fliegen. Manchmal war es unmöglich zu essen, ohne eine gratis Eiweisbeilage im Teller zu haben. SO haben wir nicht nur einmal ein wie wir es nennen "FLYing breakFAST" zu uns genommen. Das ist einmal ein Punkt, wo ich liebend gern in Deutschland sein wuerde. Doch das gehört nunmal dazu. Ein wahnsinnserlebins war in der Industriestadt Port Hedland, wo wir die Ankunft eines riesen Ozeansdampfers miterleben konnten. Mit der Flut kam das Megaschiff mit nur 2 m Bodenfreiheit angedampft. Es war unglaublich und die Menschen erschienen wie Ameisen.
Viel Zeit haben wir auf der Strasse verbracht, doch einige Strand-Stunden haben das wieder Wett gemacht. Ausserdem haben wir auch im Miaree Pool, einem herrlichen Fleckchen Erde, Halloween gefeiert...wenn man das so nennen kann. In Mitten vom Nichts war ein Natural Pool...Markus sagte das ganz schön: Es ist sehr selten, dass man an so einem idyllischen Fleck ist, und Kakadus ueber einem kreisen. Es war regelrecht wie eine Oase und anscheinend auch beliebt bei Australiern.
Ein Highlite war dann Exmouth und der Ningaloo Marine Park. Ich hatte dann natuerlich ein super Timing mit meiner Mittelohrentzuendung. Schwimmverbot im Marinepark - grossartig. Weisser Strand mit tuerkisblauem Wasser war mehr als einladend zum schnorcheln und planschen. Doch das war ausschliesslicch ein Erlebnis fuer die Jungs. Am letzten Tag konnte mich aber selbst die Ear Infection nicht davon abhalten ins Wasser zu springen, mit zig Fischen, Riesenschildkröte und einem kleinen Hai zu schwimmen. Ein unglaubliches Gefuehl: "Findet Nemo" hautnah, sehr doof, wenn ich das nicht erlebt hätte. Schöne Flecken gibt es auf dieser Erde, so auch Coral Bay, ein malerischer Strand und "Paradise Beach" ist der passende Name dazu.
Auf dem Weg nach Carnavon haben wir das genaue Gegenteil gesehen. Ein rauer Kuestenstreifen, felsig und gewaltige Strömungen. Die Blowholes waren ein Abstecher wert. Riesige Wasserfontäne schnellte in die Höhe nachdem sie sich mit gespensterischem Sound angekuendigt hat...ich wuerde sagen mehr als 6 Meter, aber meine Schätzkunst ist nicht unbeingt die Beste. Hier haben wir erlebt, was fuer eine Kraft und Energie das Meer haben kann.
Momentan bin ich in Geralton....mehr Infos dazu folgen
14.11.09 08:13


Broome

Nach ein paar Tagen Broome, heisst es fuer uns auch schon weitertraveln. Wir hatten wunderbare Tage mit tuerkisblauem Indischen Ozean und sportliche Tage am Strand. Ein irrer Kontrast bietete der rote Wuestensand zum Wasser. Hier kann man es gut aushalten! Tage am Pool und am wunderbaren langen Strand mit Football. Es gibt kaum schöneres.

Ein Erlebnis muss ich aber noch erzählen...Ich habe morgens im Zelt mails geschrieben und sie auf einem USB-Stick gespeichert den ich vor dem Fruehstueck ins Auto gelegt habe. Nach dem Essen zurueck am Auto habe ich dann bemerkt, dass es sich mit dem USB-Stick schlecht aufschliessen lässt. Ich war noch nicht wirklich wach und habe statt dem USB-Stick den AUtoschluessel ins Auto gelegt. Wunderbare Aktion!!! Daschaffe auch nur ich :D...ein wunderbar netter Zeltnachbar hat uns dann geholfen, das Auto aufzubrechen...ein 2. Mal also schon Carthieves in Australien :D Er hat den halben Werkzeug bestand aus seinem Wohnwagen geholt und mit Schweiss, Teamwork und Eisenstangen haben wir es wieder einmal geschafft, das Auto zu knacken. Ich hoffe, es war das letzte Mal!

 Jetzt geht es weiter nach Port Hedland, back to the Road Wollte nur vorher ein Lebenszeichen von mir geben. Se ya then

28.10.09 03:45


Darwin - Broome

"Bei diesem bezaubernden Park gerät man ins Schwärmen. Vier Wasserfälle verteilen sich ueber ein weites Sandsteinplateau und stuertzen in idyllische Wasserlöcher, die von Regenwald umgeben sind." So ist die Beschreibung im Lonely Planet fuer den wundervollen Litchfield Nationalpark und ich muss sagen: 100% Uebereinstimmung! Wir erlebten eine unglaublich beeindruckende Zeit und ich wuerde sagen, dieser Nationalpark ist eines der Highlites, die ich hier bisher erleben durfte....in natuerlichen Wasserpools durften wir planschen, relaxen und es uns gut gehen lassen. Nach einer so heissen Zeit in Darwin war das genau, was wir brauchten. Deshalb waren wir so gut wie den ganzen Tag im kuehlen Nass. Von Engländern haben wir erfahren, dass es hier keine Krokodile gibt...das letzte wurde am Tag zuvor gesichtet!...da fuehlt man sich doch sicher :D Aber das hielt uns nicht davon ab, unterm Wasserfall zu duschen und ein paar Runden zu schwimmen. Viel Schreiben kann ich dazu nicht, ich muss Bilder sprechen lassen. Die kommen ganz bestimmt! Dann gings auf die Strasse. Da uns Katherine so gut gefallen hat, vor allem Red Rooster, sind wir doch glatt ein zweites Mal dort hin...diesmal haben wir es aber vorgezogen, im Subway zu essen. Mit allem guten Essen haben wir uns eingedeckt, damit wir den Roadtrip nach Broome ueberstehen. An der Grenze haben sie uns blöderweise aber alles bis auf die Pasta abgenommen Frisches Obst etc. war ja nicht erlaubt. Dass wir so schnell die Grenze ueberschreiten hätten wir nicht gedacht...aber ja, wir hatten keine Wahl. So haben wir die Grenzkontrolle warten lassen, bis wir noch Äpfel gegessen hatten :D Auf der Strasse hatten wir dann wieder ein eher eintöniges Programm...Buschbrände, Kuehe und Pferde auf/neben der Strasse (tot und lebendig), unzählige Roadworks (meist ohne workers), ausgetrocknete Landschaft und Felsen. In Kununurra haben wir dann in einem Campingplatz uebernachtet, um am nächsten Tag weiter zu starten. In aller Ruhe gefruehstueckt, geduscht und zusammengepackt sind wir dann los...an der Reception beim Check-Out stellten wir fest, dass es gerade mal 6.30 Uhr war :D....sowas nenne ich fruehaufstehen und wir haben es nichteinmal bemerkt. Das ging uns am 2. Tag genau so, deshalb waren wir schon bald in Broome. Der erste Eindruck ist super: Auf Anhieb haben wir ein Mc Donalds gefunden Besser kanns kaum laufen
25.10.09 12:36


Darwin City - a tropical paradise (da bin ich mir nicht so sicher), the most northern city of Austra

Wo soll ich nur anfangen...ich bin mir nicht sicher, ob ich mit den ewig vielen Erinnerungen an den 2. Weltkrieg beginnen soll, mit den vielen betrunkenen Aboriginees auf den Strassen, mit dem unglaublich heissem Klima oder mit dem irre netten Zimmergenossen im Hostel.
Vielleicht beginne ich einfach mit dem ersten Tag und den ersten Eindruecken. Wie so oft in der Stadt, wäre ich am liebsten wieder rueckwarts raus, denn zu Beginn war alles besch...eiden. Mc Donalds ohne Internet war der erste negative Point und die unglaubliche Hitze, die uns zu schaffen machte der andere. In der wunderbar klimatisierten Library war dann der erste, angenehme Stopp ohne Schwitzen vom Nichtstun.
Danach sind wir auf Hostelsuche und haben Chillis Backpackers zu unserm Eigenheim erklärt - was die beste Entscheidung war, die wir machen konnten. Die erste Nacht schien das zwar nicht zu sein denn wir hatten einen weniger angenehmen alten Mann in unserm Zimmer der uns nicht sehr höflich begruesste.
Er beschimpfte mich, weil ich aus Deutschland bin und ich seine Familie getötet habe - er war juedischer Herkunft.
Das war schoneinmal ein wunderbarer Start - zum Glueck hatte ich die 2 Jungs hinter mir, die mich unterstuetzten...Als wir später wieder ins Zimmer gingen, entschuldigte er sich und war stinkefreundlich, wie ausgewechselt. Anscheinend war er nur zu muede...ich glaube eher, dass es daran lag, dass er von dem netten Guy an der Reception eine aufs Dach bekommen hat :-P Am nächsten Morgen hat er ausgecheckt, so war das Zimmer unser eigen und das ist super....denn die ersten Tage haben wir hauptsächlich in "C 3" verbracht und die Nacht gelebt.
So wurden wir Profis in Sachen Nachtleben in Darwin, hatten aber sonst nicht viel von der Stadt gesehen. Viel Spass hatten wir aber auf jeden Fall, hauptsächlich in "the Vic", denn dafuer bekamen wir viele Freikarten und so konnten wir es auch guenstig ueberleben Das meinte ich mit guter Hostel-Wahl...besser könnte es uns nicht gehen. Zu dem netten Guy an der Rezeption (wir nennen ihn nur Teddy, weil er wie ein Bär aussieht) hatten wir von anfangan einen sehr guten Draht und er versorgt uns mit ausreichend Gutscheinen.
Ein Tagesprogramm, war das Museum and Art Gallery of NT, denn das war auch gut klimatisiert :-P. Anne und Lena haben uns diesen Ort empfohlen. Erst war ich sehr perplex...denn die alten Boote haben mich nicht wirklich interessiert, um nicht zu sagen sie waren echt LANGWEILIG! Dann haben wir aber festgestellt, dass wir im falschen waren - das Maritime Museum war nicht unser Ziel :D So war es doch ein gelungener Tag und im benachbarten Ski Club haben wir im wunderbaren Biergarten bei Livemusik ein Bierchen gezischt und sind anschliessend zum Mindil-Beach-Market.
An einem etwas bewölkten Tag haben wir uns dann tatsächlich raus getraut und haben uns auf die Esplanade begeben, um etwas von der Stadt zu sehen, ansonsten haben wir
den SPA-Bereich im Hostel mit Whirlpool genutzt, denn selbst bei bewölktem Himmel war schon das Laufen anstrengend. Dies hielt uns einmal aber nicht davon ab, an den Lake Alexander zu wandern, der etwas ausserhalb der City ist. Spontan mit etwas Glueck und gutem Bauchgefuehl haben wir den auch gefunden. Auf dem Rueckweg trafen wir noch Michael Jackson und  R. Kelly...und das in einer Person - unglaublich was! Betrunkene Aboriginees haben uns an der Bushaltestelle unterhalten...ich war dann aber froh, als endlich der Bus kam :-P.
Da wir auf die Hardware von Markus warten muessen, die mit der Post hierhergeschickt wird, haben wir nun noch ein paar Tage an der Lagune wie es aussieht. Obwohl wir eigentlich schon längst wieder weiter wollten...denn der Roadtrip an die Westkueste liegt vor uns.

Darwin ist auch noch...
... immerwieder neue Nachrichten von den Cleaners an unserer Tuer zu finden (sie reden nämlich nicht, sie schrieben nur Messages) - wir haben nun schon 4 gesammelt
... Pasta-freie Zeit
... "are you guys going out tonight"-Fragen, die urspruenglich mit NEIN beantwortet wurden
... viele viele betrunkene Aboriginees auf den Strassen
... ueberall Erinnerungen, Mahnmahle und Tafeln an den 2. Weltkreig zu finden
... "nothing without u 2, but everithing in this team" --> Markus
... Bar-Surfing
... wunderbare Livebands in jeder Kneipe

19.10.09 08:54


Down Under einmal aus einer etwas anderen Ansicht

Australien ist...

... Gummibärenpackung die zu einem grossen Gummibär zusammenschmelzt
... trinkbares Nutella zu haben
... Fahrtwind wie Föhn auf heisser Stufe
... Wasser trinken, das wärmer als die Körpertemperatur ist
... wenn Speiseöl die Konsistenz von Wasser annimmt
... wenn Klebestift schmilzt
... wenn man während dem Abtrocknen ins Schwitzen kommt
... Menschen die statt Ampeln an Baustellen stehen mit "Stop" and "Slow"
... spontanes in-den-Tag-leben und nicht auf die Uhr schauen muessen
... nicht zu wissen, wann Wochenende ist und wann nicht
... unglaubliche Sonnenuntergänge und Mondaufgänge!
... Roadtrains mit ueber 50 Metern Länge, die gerade mal so auf dem 3. Anhänger einen Linienbus transportieren
... Pasta mit Tomatensosse als einziges Nahrungsmittel (neben Noodels) zu haben
... unglaublichen Sternenhimmel zu haben

10.10.09 07:57


Roadtrip - Darwin wir kommen :)

Die vertraute Welt von Kueste, Palmen und Idylle habe ich nun verlassen und und mich mit den zwei Jungs ins Outback egeben. So hatte ich Sandstrand und nun Sandstrand ohne Strand...Die Welt der Roadtrains, toten Kängurus am trasenrand, Buschbrände und schnurgeraden Strassen hat mich wieder, wie auch zu Beginn der Reise. Abwechslungsreich war es trotzdem: Wir unterschieden "fresh ones", "old ones", "almost-Känguru" und "unindentify". Die Landschaft wechselte auch dann und wann
ihr Erscheinungsbild, obwohl man es kaum glauben kann. Entweder man fährt zwischen ockerfarbenen Sträuchern auf kaminrotem Sand mit Olievgruenen Bäumen, die zum blauen Himmel und der pechschwarzen Strasse einen irre Kontrast bieteten, oder man fährt durch die ewige Einöde mit riiiiiiiesigen Termitenhuegel, die ueber unser Köpfe weit hinaus ragten. Eines war aber immer gleich...FlimmernderHorizont mit auftauchenden krellen Punkten, die sich irgendwann als Auto zu erkennen gaben. So auch ein entgegenkommendes dunkelblaues Auto mit karrierten Seitenstreifen und lustig blinkenden Lichtern auf dem Dach - die Cops. "Shotted with 145 km/h" und komplettes Programm machten Markus dann um 110 $ leichter. Er fragte nach einer Entschuldigung fuer diesen Fahrstil...gute Frage. Wir rätselten was die beste Antwort auf solch eine Frage ist. Ob "wir haben das auto gestern betrunken geklaut" nun besser ist, als "wir wollten gerade Geschwindigkeit aufnehmen, mit den Armen wedeln um abzuheben" besser ist, sei in Frage gestellt. Einen Abstecher zu den Devil Marbles haben wir auch gemacht - lustige runde Steine, die wie ein grosses Murmelspiel aussahen, mitten in der Pampa.
Danach haben wir uns dann wieder auf den Stuart Highway in Richtung "oben" begeben und in Mataranka einen Boxenstop gemacht, um im Thermalpool unter Palmen und Flying Foxes zu plantschen. So waren wir dann frisch (trotz Badewannenwasser-Temperatur) fuer den Kakadu Nationalpark - dem grössten in Australien. Vielleicht war es nicht die beste Zeit um in diesen Nationalpark zu gehen, denn es war alles sehr trocken und an vielen Stellen brannte es. Anscheinend ist das aber normal, denn selbst direkt neben der Strasse hat es ein wenig gebrannt und an den Walks. So waren viele Wanderungen ein wenig boring, doch manche haben sich auch wirklich gelohnt. Einen wunderbaren Ausblick hatten wir auf jeden Fall. Vor allem, als wir on top of a Rock den Sonnenuntergang geniessen konnten, während wir ueber eine gruene Landschaft mit Billabongs, Felsklippen und hunderte Vögel herab schauen konnten. Unglaubliches Erlebnis, das keine Kamera (bis auf die mental camera) erfassen kann. Am folgenden Tag sind wir zu einer Viewing-Plattform um tausende Vögel zu beobachten, die sich um das letzte ueberbliebene Wasser versammelten.

Nach 2 Nächten im Nationalpark sind wir dann aufgebrochen um nach Darwin zu fahren.

10.10.09 07:56


Arrived in Darwin

3 Minuten reichen gerade noch fuer ein Lebenszeichen von mir. Sorry, im naechsten Mc Donalds gibts mehr zu lesen
8.10.09 08:16


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