Love me when I’m gone
Stuermische Zeiten...

Wie in deutschn Nachrichten bestimmt schon angekommen ist, hiess es stuermische Zeit fuer Perth.
Ich hatte meinen freien Tag genau richtig gewaehlt...ein Wetter, bei dem nichts anzufangen war. So bin ich in die Innenstadt um einige Dinge zu erledigen. Als ich den Bus nach Hause nahm (was bei dem Strassenverkehr genau so lange dauert wie zu Fuss). Der Himmel war schwarz und es hat auf einmal angefangen wie aus Eimern zu schuetten. Nicht Wasser -  Hagel, mit einer Groesse von Golfbaellen. Sowas hat Perth noch nie gesehen und ich auch noch nicht.

Zuhause angekommen war das groebste schonwieder vorbei. Unser Zimmer hatte eine kleine Wasserpfuetze, ansonsten war nichts.
Doch dann kam die zweite Fuhr... Die Gullis auf der Strasse konnten die riesen Mengen nicht fassen, ein parkendes Auto stand im Wasser bis zum Kuehlergrill. Natuerlich hatten wir riessen Spass im halbe-waden-hohen Wasser herumzuplanschen, denn Regen hatten wir schon lange nichtmehr gesehen. Doch als ein Blitz 10 m entfernt in die Strasse eindonnerte, verging der Spass denn die Energie war zu spueren! Unglaublich!

Die Frontfenster in der Lounge (Klapptueren, die wir in der Regel offen haben) wurden von Wasserfaellen eingerahmt und das Wasser stieg immer mehr in den gesammten Raum. Als ich mein Zimmer checken wollte und meine Unterwaesche mir entgegenschwamm habe ich alle meine Sachen gepackt waehrend rundherum die Deckenverkleidung einbrach. Gebaeude hier sind einfach nicht fuer Regen ausgestattet!

In Krisensituationen halten natuerlich alle zusammen, so haben wir los gemacht was ging um das Wasser herauszuschaffen, was teilweise schon knoechelhoch war. Natuerlich gab es (entschuldigung fuer dies) Vollpfosten die nur herumgestanden sind und zugeschaut haben, aber der Grossteil unseres Hostels hat mit voller Kraft zugepackt. Bier wurde unter allen verteilt, damit die Arbeit leichter faellt

Wasserbett und Innenpool haben fuer mich nun eine vollkommen neue Bedeutung....das Lied "The roof is on fire" habe ich umgeaendert in "the roof is under water".  HAPPY DAYS ist das Kennwort fuer das INernet diese Woche. 

In so einer Situation moechte man natuerlich nicht Manager eines Hostels sein (vor allem nicht, wenn der Chef zu Hause war und mir alles ueberliess), aber wir haben ueberlebt und alles gemeistert. 

 Das grosse Los hatte ich sowieso als Manager und doppelt da ich am naechsten Tag Schicht hatte. Gefuehlt habe ich mich wie Mutter von 20 Kindern denn ich hatte 10 Waschmaschinen voller Waesche. Und das war das kleinste Problem. Organisiere ein Hostel, von dem die Haelfte aller Zimmer unbewohnbar sind. Viel Spass!

Perth war teilweise ohne Strom, Menschen verliessen liegengebliebene Autos und eins ist sicher...die Wirtschaft ist angekurbelt!

25.3.10 12:35
 


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Jules (25.3.10 12:38)
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