Love me when I’m gone
Am schoensten Ende der Welt...

Aoteaora - dem Land der weissen Wolken, wie die Maoris sagen. Schneebedeckte Gipfel wie in den Alpen, Regenwaelder wie im Amazonas, die Halbwueste Nevadas und bezaubernde Kuestenstreifen - das hoert sich doch vielversprechend an und nach viel Abwechslung und Erlebnissen. Genau das ist Neuseeland auch, wenn es das Wetter zulaesst. Seit nun schon mehr als einem Monat dasrf ich diese Umgebung geniessen. Entlang der wilden Westkueste gings dem Sueden entgegen. Zu heiss her geht es nicht, das herbstliche Wetter und Glaetscher-Erlebnisse kuehlen uns ab. Wirklich erfrischend war Planschen eines Morgens im See, viel COOLER aber war das Schwimmen im Glaetscherwasser. OHA, da soll nochmal einer sagen, ich sei ein Warmduscher. So haben wir uns schon ein Actimel im Enikaufskorb gespart - doppelt gut. Viele Actimels (?!) haetten wir aber kaufen koennen, haetten wir ein Erlebnis in Wanaka nicht mitgemacht..denn Skydive war nciht gerade guenstig. Ja genau, richtig gelesen! Wir haben uns aus 15000 ft aus dem Flugzeig gestuerzt und rasten mit 200 sachen dem Erdboden entgegen. 60 Sekunden bis der Fallschirm sich oeffnete..>WOW! Das Beste an allem ist die Wetterfee an unserer Seite. Der 1. Tag unserer Reise ohne einen weissen Fleck am Himmel (auch genannt Wolke), wie gemacht also fuer einen Fallschirmsprung. Auch in Milford Sound, der Wunderwelt Neuseelands, hatten wir die Magie der Wetterfrau mit uns. Sehr spontan buchten wir eine Bootstour durch die Fjordlandschaft - trotz schlechten Wetters. Aber die Wetterprognose fuer den Folgetag waren nicht besser. Wie durch Zauberhand oeffnete sich die dichte Wolkendecke mit dem Besteigen des Bootes und schloss sich wieder, als wir das Festland betraten. Ohne unsere Wetterfee sind wir dann weiter gefahren, denn ab da hat es nur einmal geregnet und das den ganzen Tag. Statt dem Keppler Track sind wir im Schlafsac Auto gefahren (nach 2 Tagen warten) denn die Wolkenfront war zu dicht.

Ein Fjordlandtramper hat eines Tages diese Verse verfasst:

It rained and it rained and rained and rained
The average fall was well maintained
And when the tracks were simply bogs
It started raining cats and dogs

After a drough of half an hour
We had a most refreshing shower
And then the most curious thing of all
A gentle rain began to fall

Next day was also fairly dry
Save for a deluge from the sky
Which wetted the party to the skin
And after that the rain set in

 Ein Hohelied des Regens, das ich wirklich miterleben durfte!
Folgende Tage waren weniger vielversprechend - "Autodepression" als neue Krankheit stand kurz vor der Tuer. Jedoch gluecklicherweise haben wir rechtzeitig wieder gutes Wetter gehabt.

Der hoechste Berg Neuseelands wollte sich bisher nicht preisgeben. Ein Wolkenschleier umgab ihn staendig. Hier kann man an einem Tag vier Jahreszeiten erleben. So hatte ich den Tag mit T-shirtwetter und strahlendem Sonnenschein begonnen, gefolgt von Bindfadenregen und anschliessendem Wind, der uns mit 60 km/h um die Ohren pfiff. Das war auch die erste Nacht seit langem, in der ich in den Schlaf gewogen wurde (am schoenen Lake Tekapo)

Nun gehts ab mit der Faehre auf die Nordinsel um dort die restlichen Tage bis zum 29. Mai zu verbringen.

3.5.10 02:43
 


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